1962 bis 1972   1973 bis 1981

1962 bis 1972

1962 fahren 569.579 Passagiere mit der Hurtigrute. Dieses Ergebnis ist bisher (Stand 2002) das Höchste in der Geschichte der Hurtigrute.

Im März 1962 bekommt die ODS die Zulassung für ein neues Hurtigruteschiff, das als Austausch für die M/S Barøy gedacht ist. Das ist die Schlussfolgerung mit dem Ultimatum, das vom Innenministerium in Oslo an des NDS in den Jahren von 1950 bis 1958 gestellt wurde. Die Reederei aus Bodø war in all den Jahren nicht bereit ein neues Schiff, als Ersatz für die D/S Skjerstad bauen zulassen. Die ODS bestellt daraufhin die M/S Nordnorge. Dafür muss die Reederei zum erstenmal einen Kredit aufnehmen. Die ODS bekommt einen Vorschlag von der NFDS, das neue geplante Hurtigruteschiff nach den Plänen der M/S Harald Jarl bauen zulassen. Der Disponent der ODS, Waldemar Høy, ist im Frühsommer auf dem Weg nach Oslo. Im Gepäck die Zustimmung der NFDS und der Trondheim Mekaniske Verksted (TMV), der Werft wo die M/S Harald Jarl gebaut worden ist und nimmt Verhandlungen mit der Akers Werft auf. Den Übernahmen der Baupläne steht nichts im Wege, da die TMV seit 1962 zur Akers gehört. 2 Monate später wird der Vertrag unterschrieben und der Bau der M/S Nordnorge beginnt. Kostenpunkt 17 Millionen Kronen.

Am 21. Oktober 1962 nimmt die D/S Sanct Svithun 2 die normale Route nach Rørvik. Buholmråsa, Folda, vorbei an Gjeslingene Fyr und Grinna Fyr und in den Nærøysund nach Rørvik. Das Schiff kommt aber nie in Rørvik an.
Wie sich später herausstellt nimmt das Schiff bei Buholmråsa Kurs nach Nordwest, in Richtung Gjeslingene. Der Kurs wird aber zu spät geändert und bei halber Fahrt werden die Schären/Riffe bei Nordøyan angelaufen, zu weit westlich der normalen Position. Die D/S Sanct Svithun 2 läuft auf Grund. Der Rumpf des Laderaumes wird aufgerissen und die Maschinenraumtür beschädigt (eingeschlagen). Das Schiff gleitet über die Klippe, ankert anschießend und sendete Alarm- und Notsignale mittels Radio und Notraketen. Das Schiff beginnt zusinken. Es läuft innerhalb einer viertel Stunde voll und verschwindet von der Meeresoberfläche. Eine halbe Stunde nachdem das Schiff in Rørvik sein sollte kommen die Notsignale in Rørvik an. Die D/S Sanct Svithun 2 hat eine andere Position und die Rettungsmannschaften suchten zuerst an der Stelle, wo man das Schiff eigentlich vermutet. Erst spät in der Nacht werden die Überlebenden mit den Rettungsbooten gefunden. 48 Menschen überlebten das Unglück, 42 nicht.

Nach dem Verlust der D/S Sanct Svithun 2 im Oktober 1962 bestellt die DSDS sofort ein neues Schiff, um die Lücke in der Flotte zufüllen. Das fällt mit einem Erneuerungsvorgang bei der ODS und VDS zusammen, wo die D/S Lofoten und die D/S Barøy ausgetauscht werden sollen. Alle Reederein machen eine gemeinsame Bestellung für einige neue Schiffe bei der Akersgruppe. Die Werft Bergens Mekaniske Verksted bekommt den Aufträge. Bis zur Lieferung des neuen Schiffes stellt die DSDS die M/S Sørøy in den Hurtigrutedienst. Die M/S Sørøy ist das Schwesterschiff der M/S Alta.

Am 15. November 1963 wird das neue Schiff der DSDS auf den Namen M/S Kong Olav getauft.

Am 18. November 1963 läuft die M/S Vesterålen (VDS) südlich von Folla auf Grund. Das Schiff kommt anschließend auf Dock der Trondheim Mekaniske Verksted.

Im März 1964 kollidiert die M/S Erling Jarl (NFDS) mit dem Fischerboot "Nordfalk".

Am 05. März 1964 hat die M/S Lofoten (VDS) die erste Fahrt in der Flotte. Gebaut wurde das Schiff von der Werft Akers Mekaniske Verksted in Oslo.


© 2003 Foto by Andre Breutel

Im Juni 1964 wird das neue Schiff der ODS, die M/S Nordnorge, von der Werft Akers Mekaniske Verksted in Oslo für 17 Millionen Kronen ausgeliefert und kommt sofort in die Hurtigrute. Die M/S Barøy wird an die Firma Birger Svendsen & Sønner Fredrikstad verkauft.


© 1994 Foto by Thomas Müller, Webmaster

Am 24. April 1964 wird die M/S Kong Olav (DSDS) persönlich durch Kong Olav an die DSDS übergeben. Gebaut wurde das Schiff von der Werft Bergens Mekaniske Verksted (BMV) in Solheimsviken, einer Werft die zur Akersgruppe gehört. Am 11. Mai 1964 kommt die M/S Kong Olav in die Hurtigrute. Die M/S Sørøy geht zurück an die FFR.


© 1995 Foto by Thomas Müller, Webmaster

Durch den Einsatz der 3 neuen Schiffe (M/S Nordnorge, M/S Kong Olav und M/S Lofoten) kann die Linie auf 13 Schiffe (von 14) reduziert werden.

1965 hat der Flugverkehr ein Anteil an Verbindungen von Süd- und Mittelnorwegen nach Nordnorwegen (Linie Bergen nach Bodø, Linie Trondheim nach Tromsø) von 80 Prozent. Ein Anteil, der sich 1968 auf 90 Prozent erhöht.

In den 60ziger Jahren hat die Post 22 Dienststation entlang der Küste, von dort erfolgt eine Weiterleitung an 1150 Poststellen im ganzen Land.

Am 01. Januar 1967 wird die Gesellschaft Be-No-Ve, eine Firma die von den Hurtigruteredereien BDS (Be = Bergenske), NFDS (No = Nordenfjeldske) und VDS (Ve = Vesteraalske) besteht, gegründet. Der Grund liegt in einer gemeinsamen und besseren Struktur der Frachtabwicklung.

Am 10. Juni 1968 macht die M/S Harald Jarl ihre erste Fahrt nach Spitzbergen.

1968 treffen die ODS und die Narvik Dampskibsselskap eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit.

Im Juni 1968 kommt es zu einem Zusammenstoß der M/S Nordlys (BDS) mit dem Fracht- und Güterschiff M/S Stjernøy im Trondheimfjord. Das Frachtschiff sinkt binnen weniger Minuten. Es ist voll beladen, darunter neue Autos.

Am 26. März 1970 kollidiert die M/S Vesterålen mit dem Schiff "Venlo".

Am 01. April 1971 wird die Gesellschaft K/S Nord Poolen A/S gegründet. Diese Gesellschaft besteht aus der Be-No-Ve, ODS, Narvik Dampskibsselskap und NDS. Das gemeinsame Büro wird in Trondheim eingerichtet, 13 Schiffe gehören zum Bestand. Die erste Folge ist die Gründung der A/S Godsterminal, aus Narvik Dampskibsselskap und Per Bjørnstad.

1971 zahlt der Staat 18,2 Millionen Kronen Subventitionen an der Betreiber der Hurtigrute.

Am 08. Februar 1971 läuft die M/S Erling Jarl in der Risøyrenna auf Grund.

Am 20. November 1971 hat die M/S Erling Jarl wieder Grundberührung bei Ørland.

Am 19. Januar 1972 kollidiert die M/S Vesterålen mit dem DSDS Schiff "Hystein" im Hjeltefjorden. Die Hystein sinkt.

1972 wird vom Verkehrsministerium der Beschluss zum Bau von Kleinflughäfen in der Finnmark beschlossen.

Am 17. August 1972 hat die M/S Erling Jarl erneute Grundberührung im Raftsund. Es entsteht kein Schaden. Das Schiff ist nach 3 Tagen wieder auf Tour.

1973 bis 1981

Im staatlichen Verkehrsleitplan von 1973 wird die Umstellung der Hurtigrute auf den reinen Frachtverkehr zwischen Bergen und Bodø vorgeschlagen. Viele Proteste gibt es dazu. Der Vorschlag verliert mit der Zeit an Bedeutung und verebbt in den Büroetagen. 

Am 03. Februar 1973 läuft die M/S Erling Jarl erneut auf Grund beim Anlaufen aus dem Hafen von Florø.

Am 30. November 1974 wird der neue Kai in Berlevåg von der M/S Finnmarken eröffnet. Die beiden Molen, die den inneren Hafen mittel Tetraboden schützen und den entgültigen Sieg über die Gewalt der winterlichen Barentsee bringen sollen, machen den Bau möglich. Zuvor wurden die Passagiere und die Fracht mittel Expeditionsbooten zur Hurtigrute gebracht, die außerhalb des Hafen wartete. Berlevåg hatte für diese Art ein Sprichwort, "Stedet der Kaia kommer til hurtigruta", was übersetzt folgende Bedeutung hat, "der Ort, dessen Kai zur Hurtigrute kommt".

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Die Zeitung Finmarken schreibt dazu ...
© by Finmarken - 02.12.1974

Die Zeitung Finmarken schreibt dazu ...
© by Finmarken - 02.12.1974

 

Am 17. Februar 1976 läuft die M/S Erling Jarl (NFDS) auf Grund bei Stamsund.

1976 fahren 447.000 Passagiere mit der Hurtigruten. Der Staatsbetrag beläuft sich auf 70,6 Millionen Kronen.

1976 macht der Kapitän M. Markussen (Industriekonsulent A/S) den Vorschlag zu einer möglichen Zukunft der Hurtigrute, 5 Schiffe für Passagiere und Last zwischen Bodø und Kirkenes und 2 Schiffe der Hurtigrute zwischen Harstad und Tromsø (Doppeltour) verkehren zulassen. Die südliche Strecke soll mittels kleinen Schnellschiffen und von 2 Küstenlastschiffen bedient werden. Dieser Plan würde eine jährliche Einsparung an staatl. Unterstützung von 11 Millionen Kronen bringen. Die gleiche Summe benötigt die NSB in einer Woche.

1977 erneute Grundberührung der M/S Erling Jarl (NFDS) im Raftsund.

1977 erleidet die M/S Nordnorge eine Maschinenhavarie.

Zwischen 1975 und 1977 sinkt die Passagieranzahl auf der Passage zwischen Tromsø und Hammerfest, von 34,3% auf 27,6%. Eine weitere statistische Erhebung besagt, das 22700 Passagiere das Flugzeug nutzen und nur 8652 die Hurtigrute. 1978 werden erneut Fragen zur zukünftigen Nutzung der Hurtigrute gestellt. Von großen Bedeutung auch der Schiffstyp, der in der Zukunft verwendet werden soll. Die Reederein sind für die teuren Konzepte, der Bau von Kombischiffen für mehr Fracht, aber auch für eine höhere Anzahl von Touristen. Der Staat hingegen sieht das Hauptgewicht der Linie im Gütertransport. Wie 1973 verebbt das Thema wieder.

Die DSDS verkauft am 11. April 1978 ihr Schiff M/S Kong Olav (DSDS) an die VDS und zieht sich nach 59 Jahren aus der Hurtigrute zurück.

Am 16. November 1978, gegen sieben Uhr am Morgen, bei Horneflua/Hornelen, südlich von Máløy ... (muss noch Übersetzt werden). Ab dem 20. Januar 1979 ist die M/S Vesterålen (BDS) wieder in der Hurtigrute.

1979 kollidiert die M/S Nordnorge mit einem anderen Schiff bei dem Einlauf zum Hafenbecken in Kristiansund. Beide Schiffe erleiden großen Schaden.

Am 22. Januar 1979 informiert die BDS die NFDS über den Verkauf von den 4 Hurtigruteschiffe aus dem Bestand der BDS. Zu diesem Zeitpunkt hat nur ein kleiner Kreis um den Direktor der BDS Torstein Hagen Kenntnis davon. Vereinbart wurde ein Stillschweigen bis zum 26. Januar 1979.

Am 26. Januar 1979, um 17.00 Uhr wird die Nachricht über dem Verkauf von 4 Hurtigruteschiffen innerhalb der beiden Rederein bekannt. Folgendes Zitat (aus dem Buch zur Geschichte der TFDS) zeigt die Tragweite

"Fredag 26 Januar 1979 er blitt en merkedag i norske samferdshistorie. Klokken 17.00 den selvsamme da ble Kystens best bevarte hemmelighet praktisk talt detonert i norsk presse".

Weiter heißt es, 

"For lokalruteselskapet TFDS hadde kjøpt BDS fire hurtigruteskip for 32 Millionen Kronen".

Der Zeitungsartikel am nächsten Tag schlägt ein wie eine Bombe ein und rüttelt die norwegische Küstenbevölkerung auf. Die BDS verkauft ihren kompletten Bestand an Hurtigruteschiffen (M/S Nordstjernen, M/S Nordlys, M/S Polarlys und M/S Midnatsol) für 32 Millionen Kronen an eine lokale Reederei in Tromsø, der TFDS (Troms Fylkes Dampskibsselskap). Die Besatzungen der Schiffe werden nur wenige Stunden zuvor informiert. Die Küstenbevölkerung ist schockiert. Kaum jemand kennt die kleine Reederei und traut dieser kaum zu, die Hurtigrute weiterführen zu können. Die VDS äußert Zweifel, das eine Lokalreederei genug Kompetenz zum Führen einer Hurtigruteflotte hat. Ein weiterer Grund der viele Kenner erhitzt, ist der Kaufpreis. Ein neues Schiff kostet rund 200 Millionen Kronen. Hier werden gleich 4 Schiffe verkauft, dessen Durchschnittsalter bei 26 Jahren liegt. Die BDS will sich in der Zukunft mehr auf dem Sektor der Kreuzfahrten und auf den Markt der Tankschiffe konzentrieren. Fahrten an der norwegischen Küste sind laut der Meinung der Reederei total vom Staat abhängig und somit nicht länger attraktiv.

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Die Bergens Tidende schreibt dazu ...
© by BT - 29.01.1979

 

Die Bergens Tidende schreibt dazu ...
© by BT - 29.01.1979
Die Bergens Tidende schreibt dazu ...
© by BT - 29.01.1979
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Die Bergens Tidende schreibt dazu ...
© by BT - 29.01.1979

 

Die Bergens Tidende schreibt dazu ...
© by BT - 29.01.1979
Die Bergens Tidende schreibt dazu ...
© by BT - 29.01.1979
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Die Lofotposten schreibt dazu ...
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Die Lofotposten schreibt dazu ...
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Die Lofotposten schreibt dazu ...
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Die Lofotposten schreibt dazu ...
© by Lofotposten - 29.01.1979
Die Lofotposten schreibt dazu ...
© by Lofotposten - 29.01.1979

Mit dem Verkauf ändert sich die Struktur der Linie, die dadurch zur Mehrheit in den nordnorwegischen Händen (ODS, VDS und TFDS) liegt. Die NFDS, mit Sitz in Trondheim, hat die M/S Harald Jarl, die M/S Ragnvald Jarl, die M/S Håkon Jarl und die M/S Erling Jarl. Die VDS, mit Sitz in Stokmarknes, hat die M/S Finnmarken, die M/S Vesterålen, die M/S Lofoten und die M/S Kong Olav. Die ODS hat die M/S Nordnorge.

1979 wird die Nordseerederei Nor-Cargo A/S gegründet.

1979 bekommen 15 Werften in Norwegen das Angebotspapier zum Bau von 4 (3) neuen Schiffen zugestellt. Die Werften werden dabei in drei Gruppen unterteilt.
Gruppe 1 - Schichau Werft Bremerhafen, BMV, Ulstein Haltø, TMV und Kaarbø MV. Die 4 letztgenannten gehörten zur Schichau Werft (??????).
Gruppe 2 - Horten MV.
Gruppe 3 - Kaldnes-, Tønsberg- und Fredrikstad MV.
Der Wiederspruch der Ansichten zwischen Staat und den Reederein ist vom Tisch. Jede Seite muss aber mit Abschlägen ihrer Hauptforderungen leben. Die neuen Schiffen stellen somit einen Kompromissbau dar.

Am 30. August 1979 ist die formelle Übergabe der BDS Schiffe an die TFDS.

1979 kollidiert die M/S Nordnorge (ODS) mit einer Fähre bei Kristiansund.

Im April 1980 kommen 4 Angebote zurück. Nach Beratung der Planungsgruppe unter Führung von R. Kobro (VDS) wird der Beschluss gefasst, das die Gruppe 1 das günstigste Angebot gemacht hat und somit den Zuschlag bekommt. Dabei übernimmt die Ulstein Haltø Verft den Bau der M/S Midnatsol (TFDS), die Kaarbø MV den Bau der M/S Vesterålen (VDS) und die TMV den Bau des Schiffes für die NFDS. Das Schiff bekommt später die ODS, mit dem Namen M/S Narvik. Der Abschluss der Vertragsverhandlungen erfolgt im August 1980. Die Schiffe bieten neben der neuen Frachtklappe an der Backbordseite auch die Möglichkeit, 20 große Container Akters transportieren zukönnen, die mittels eines 15 Tonnen Kranes an Bord gehievt werden.

Am 13. März (Mai) 1980, um 02.30 Uhr nachts, läuft die M/S Erling Jarl (NFDS) auf Grund bei Brattholmen lykt, im Steinsund bei Soland.

1980 fahren 370.000 Passagiere mit der Hurtigrute. Der Staatsbetrag beläuft sich auf 116,0 Millionen Kronen.

17. Januar 1981 übernimmt die ODS die M/S Håkon Jarl von der NFDS. Der Kaupreis liegt bei 8 Millionen Kronen. Das Schiff bekommt die neue Flagge und Schornsteinfarbe und ist nun in Narvik registriert.

Am 01. Januar 1981 wird die K/S Nord Poolen A/S gegründet, eine Kommanditgesellschaft mit 7 Eignern. Dazu gehören die "tre store", die drei großen Reedereien NFDS, BDS und VDS sowie die "to små", die zwei kleinen Reedereien NDS und ODS. Dazu gehören auch die Salten DS und Saturn Co. A/S Nordlandslingen. Im gleichen Jahr fusionieren die NDS und die Salten DS.

Am 06. Februar 1981 läuft die M/S Finnmarken (VDS) bei der Insel Moldøy (außerhalb von Svolvær) im dichten Schneetreiben und bei hoher See auf Grund. Das Schiff wird evakuiert. Tage später kann sich das Schiff selbst befreien.

Am 30. Oktober 1980 wird der Vertrag zum Bau der M/S Narvik zwischen der ODS und der Werft TMV in Trondheim geschlossen.