Die alten Schiffe der Hurtigrute nach 1939

D/S Christiana

 

 

Reederei, Baujahr, Bauort
 
     Reederei DSDS. Gebaut 1895 von der Werft Helsingør Jernskibs & Maskinbyggeri, für die Reederei Kristiania Kyst DS v/ Bertr. Heyerdahl in Oslo.

 

In See gesetzt, getauft und ausgeliefert am ...
 
Im Juli 1895 geliefert.
Zertifikat für ....
  
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Kabinen in 1., 2. und 3. Klasse
  
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Transport von Fracht mittels ....
  
Kran
Länge, Breite und andere Maße
  
180,5 ft x 27,3 ft x 12,7 ft
Tonnage und Geschwindigkeit
   
1895 - 656 Bruttoregistertonnen, triple Ekspansjon Dampfmaschine mit 1100 ihk, 

1926 - 727 Bruttoregistertonnen

Besonderheiten
   
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Kapitäne
   
Jacob E. Jacobsen (19xx angestellt bei der DSDS, von 1912 bis 1937 als Kapitän eingesetzt, auf der D/S Christiania von ...)

Fredrik Blydt (19xx angestellt bei der DSDS, von 1913 bis 1921 als Kapitän eingesetzt, auf der D/S Christiania von ...)

Ragnvald Jacobsen (19xx angestellt bei der DSDS, von 1916 bis 1942 als Kapitän eingesetzt, auf der D/S Christiania von ...)

Herman Beer (19xx angestellt bei der DSDS, von 1917 bis 1943 als Kapitän eingesetzt, auf der D/S Christiania von ...)

T. Essendrop - Ottesen (19xx angestellt bei der DSDS, von 1924 bis 1949 als Kapitän eingesetzt, auf der D/S Christiania von ...)

Adolf Christiansen (19xx angestellt bei der DSDS, von 1926 bis 1945 als Kapitän eingesetzt, auf der D/S Christiania von ...)

Th. Due Tharalsen (19xx angestellt bei der DSDS, von 1947 bis 19xx als Kapitän eingesetzt, auf der D/S Christiania von ...)

Edv. Svanes (19xx angestellt bei der DSDS, von 1949 bis 19xx als Kapitän eingesetzt, auf der D/S Christiania von ...)

 

Logbuch Gebaut 1895 von der Werft Helsingør Jernskibs & Maskinbyggeri, für die Reederei Kristiania Kyst DS v/ Bertr. Heyerdahl in Oslo.

1898 läuft das auf Grund bei Ana - Sira und sinkt. Die betreibende Reederei will das Schiff verkaufen. Für 280.000 Kronen kauft die Reederei DSDS 1899 das Schiff. Es wird gehoben, repariert und anschließend in der Küstenlinie zwischen Oslo und Bergen eingesetzt.

Am 17. Februar 1926 läuft das Schiff im Jomfruland auf Grund. Es wird gehoben und anschließend repariert. In dem Rahmen wird die D/S Christiania auch gleich umgebaut.

Am 21. Februar 1941 wird das Schiff von Bombenflugzeugen während des Einlaufes in den Hafen von Egersund angegriffen. Eine Bombe trifft den Kleinboothafen. Splitter erreichen das Schiff. Einige Mannschaftskabinen werden beschädigt. Es kommt aber niemand zu Schaden.

Der erste Einsatz in der Hurtigrute erfolgt im April 1944. Bei einer starken Explosion in Bergen wird die D/S Kong Haakon schwer beschädigt. Das Wrack bleibt bis zum Ende des Krieges im Hafen liegen.

Am 19. Oktober 1944 läuft die D/S Christiania auf eine magnetische Mine im Åramsund, Sunnmøre. Das Schiff wird stark beschädigt, es schafft aber den Weg bis zum Hafen von Bjørke im Hjørundfjord und bleibt dort bis zum Ende des Krieges liegen.

Nach dem Krieg erfolgt die Reparatur.

Vom Sommer 1945 bis zum Mai 1946 erfolgt der nächste Einsatz in der Hurtigrute. In der Zeit wird die D/S Kong Haakon repariert und auf den neuen Einsatz in der Stammlinie vorbereitet.

Auf der letzten Rundreise bricht das Ruder des Schiffes. Nach Brønnøysund geschleppt.

Vom 11. November 1947 bis März (Juni) 1948 ist die Reederei NFDS der Leihnehmer. Die D/S Sigurd Jarl ist nach einer Havarie bei Florø in der Werkstatt.

1952 nach Großbritannien, zu Malcolm Brechan Granton verkauft und verschrottet. Zuvor liegt es lange ungenutzt im Heimathafen Stavanger.

   

Bilder

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Stand 14. Mai 2006