Die alten Schiffe der Hurtigrute bis 1945

D/S Kong Gudrød

 

 

Reederei, Baujahr, Bauort
 
     Reederei NFDS. 1910 gebaut bei Trondheim Mekaniske Verksted. Baunummer 143. Kosten 432.000 Kronen. Das Schiff wurde für kombinierte Passagier- und Frachtfahrten nach Hamburg gebaut.

 

In See gesetzt, getauft und ausgeliefert am ...
 
x
Zertifikat für ....
  
x
Kabinen in 1., 2. und 3. Klasse
  
x
Transport von Fracht mittels ....
  
Kran
Transport von Kfz
  
x
Länge, Breite und andere Maße
  
226,9 (237,2) fot x 30,9 fot x 16,5 fot,
Tonnage und Geschwindigkeit
   
1091 Bruttoregistertonnen,  648 nrt, 1000 tdw, Triple Ekspansjon DS mit 902 (800) ihk, bei 12 Knoten,

Kennung - MGFB und LEGT

1954 - 1163 Bruttoregistertonnen, 712 Nettoregistertonnen, 1662 tdw., 7Zylinder 2T EV Sulzer DM (Bj. 1942)

1956 - 8Zylinder 2T EV Sulzer DM mit 1200 bhk,

 

Kapitäne
   
x
Logbuch Im September 1910 als D/S Kong Gudrød an die Reederei NFDS geliefert.

Am 21. Januar 1912 Kollision mit dem schwedischen Schiff D/S Norge in der Elbauffahrt.

Von 1929 bis 1935 lückenhaft im Einsatz der Hurtigrute. Das Schiff löst die D/S Haakon Adalstein ab. Von Anbeginn ist das Schiff für die Hurtigrute nicht geeignet.

Im Januar 1936 wird das Schiff zu Pärnu Laeva Oy nach Finnland verkauft und dort umbenannt zu D/S Estonia. Danach eingesetzt auf der Route Stockholm nach Tallinn.

Im August 1940, nach der Okkupation der baltischen Staaten wird die D/S Estonia von der Sowjetunion übernommen und in der Staatliche Estnische Schifffahrtsgesellschaft Tallin, USSR, eingesetzt.

1941 wird das Schiff von den Deutschen beschlagnahmt und als D/S Estonia für Deutsches Reich (Schmidt, Witte & Co), Danzig, Deutschland registriert.

Das Frack der D/S Estonia wird 1945 in Kiel gefunden.

1945 in Betrieb und registriert als D/S Estonia für Schmidt, Witte & Co, Hamburg.

1953 verkauft zur Landesbank und Girozentrale Schleswig-Holstein.

1954 verkauft zu Carl Waap, Kiel. Dort umgebaut zu einem Motorlastschiff bei der Werft Nobiskrug in Rendsburg und umgetauft zu M/S Volker Waap.

1954 verkauft zu S. Stein in Hamburg und umgetauft zu D/S Mønkedam.

1956 Einbau eines Sulzer Dieselhauptmotors.

1963 verkauft zu Rederei Lübeck Linie AG und umgetauft zu M/S Overbeck.

1967 verkauft zu Antwerpe Kustenvaart Mij (Fernand Carron, Boom) in Antwerpen und umgetauft zu M/S Boom.

1968 verkauft zu G. Tzortzis, K. Sykiasog und P. Bouldourinis in Piräus, Griechenland. Dort umgetauft zu M/S Eftychia.

1970 umgetauft zu M/S Phaedra.

1977 verkauft zu Inter Island Lines, Philippinen.

Bis 1993 weiter im Betrieb der gleichen Reederei.

     

Bilder

Alle Bilder unterliegen dem Copyright. Das Copyright der Gastbilder verbleibt bei den Autoren.

Stand 06. Januar 2008