Die alten Schiffe der Hurtigrute bis 1945

D/S Kong Haakon

 

 

Reederei, Baujahr, Bauort
 
     Reederei DSDS. Gebaut 1904 bei Werft Schøner & Jensen in Tønning, geliefert im August 1904.
In See gesetzt, getauft und ausgeliefert am ...
 
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Zertifikat für ....
  
400 Passagiere.
Kabinen in 1., 2. und 3. Klasse
  
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Transport von Fracht mittels ....
  
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Länge, Breite und andere Maße
  
196´ x 28,7´ x 21,7´
Tonnage und Geschwindigkeit
   
876 Bruttoregistertonnen, maximale Fahrt bei 13,52 Knoten.
Besonderheiten
   
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Kapitäne
   
Johan Falnæs (19xx angestellt bei der DSDS, von 1917 bis 1939 als Kapitän eingesetzt, auf dem Schiff von xxxx bis xxxx)

Herman Beer (19xx angestellt bei der DSDS, von 1917 bis 1943 als Kapitän eingesetzt, auf dem Schiff von xxxx bis xxxx)

Chr. Langaker (19xx angestellt bei der DSDS, von 1928 bis 1951 als Kapitän eingesetzt, auf dem Schiff von xxxx bis xxxx)

Ragnvald Jacobsen (19xx angestellt bei der DSDS, von 1916 bis 1942 als Kapitän eingesetzt, auf dem Schiff von xxxx bis xxxx)

Samuel Alshager (19xx angestellt bei der DSDS, von 1927 bis 1940 als Kapitän eingesetzt, auf dem Schiff von xxxx bis xxxx)

 

Logbuch Am 01. August 1904 findet die Jungfernfahrt mit 200 geladenen Gästen statt. Die Fahrt hat das Ziel Sauda, im gleichnamigen Fjord an der Küste südlich von Stavanger.

Anschließend wird das Schiff in der Postverbindung der Reederei DSDS eingesetzt.

Erste Fahrt für die Hurtigrute am 1. Juli 1919.

Am 8. Februar 1924 bei Rongevær auf Grund gelaufen.

1927 durch die D/S Sanct Svithun 1 in der Hurtigrutenflotte abgelöst. Das Schiff ging zurück zur alten Küstenlinie Bergen - Oslo und war Reserveschiff der Flotte.

Am 09. April 1940 wird das Schiff vom Alta Batallion der norwegischen Armee während der südgehenden Hurtigrutenfahrt zw. Havøysund und Hammerfest rekrutiert und genutzt für Truppentransporte. Anschließend wurde es auch von den Britten genutzt. Nach der Kapitulation der Norweger geht das Schiff zurück zur Reederei.

Im April 1940 liegt die D/S Sanct Svithun 1 in der Werkstatt und wird durch die D/S Kong Haakon abgelöst.

1942 umbenannt zu D/S Kong Sverre.

Am 30. September 1943 wird die D/S Sanct Svithun versenkt. Die D/S Kong Sverre übernimmt das Schiff den Platz in der Hurtigrute.

Im März 1944 wird das Schiff von 3 Torpedos eines unbekannten Schiffes attackiert.

Am 20. April 1944 erleidet es schweren Schaden bei einer großen Explosion in Bergen.
Ein niederländisches Schiff, die D/S Voorbode, liegt am Festningskai. Das Schiff wurde von den Deutschen rekrutiert als Truppentransporter. Im Frühjahr 1944 wird das Schiff mit Sprengstoff beladen, bestimmt für die eigenen Truppen in Hammerfest. Das Schiff hat die Auflage, in keinem Hafen unterwegs anzulegen. Ein Maschinenschaden zwingt die Besatzung zum Anlauf von Bergen. 4 Tage, genau um 08.39 Uhr, später explodiert das Schiff am Kai. Die Druckwelle zerstört alle Gebäude in der Umgebung, darunter das alte Reedereigebäude der BDS und die Håkonshallen. Die Schadensbilanz, 136 Gebäude erleiden Totalschaden, 152 Gebäude müssen nach der Begutachtung abgerissen werden, 3668 Gebäude haben größere und kleinere Schäden und über 200.000 Quadratkilometer an Glasbruch. Die Schadensbehebung dauert 2 Jahre und 11 Monate.

In der Zeit übernimmt die D/S Christiania den Platz in der Hurtigrute.

Bis zum Mai 1945 liegt die D/S Kong Haakon im Hafen von Bergen. Anschließend wird das Schiff zur eigenen Werkstatt der DSDS bei Klareskjæret, Stavanger, geschleppt. Nach der Reparatur hat das Schiff 876 Bruttoregistertonnen und bekommt den alten Namen zurück.

Gleich danach erfolgt der Einsatz in der Hurtigrute, wo das Schiff bis zum Mai 1950 bleibt. Die neue M/S Sanct Svithun löst die D/S Kong Haakon ab.

Im Januar 1953 wird das Schiff zu Eisen & Metall AG in Hamburg verkauft. Am 23. Februar 1953 tritt das Schiff die letzte Reise zum Verschrotten an. 

  

Bilder

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Stand 14. Mai 2006