Die alten Schiffe der Hurtigrute nach 1939

D/S Ryfylke

 

 

Reederei, Baujahr, Bauort
 
     Reederei NFDS. Ein Leihschiff der DSDS. Gebaut 1917 von der Werft Københavns Flydedok og Skibsvært, für die østasiatiske Kompagni in København als D/S St. Croix.

 

In See gesetzt, getauft und ausgeliefert am ...
 
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Zertifikat für ....
  
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Kabinen in 1., 2. und 3. Klasse
  
1917 - 1. Klasse - 27 Kabinen, 2. Klasse - 16 Kabinen,
Transport von Fracht mittels ....
  
Kran
Länge, Breite und andere Maße
  
220,4 ft x 32,7 ft
Tonnage und Geschwindigkeit
   
1154 Bruttoregistertonnen, triple Ekspansjon DS mit 1100 ihk, bei 13,5 Knoten
Kapitäne
   
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Logbuch 1921 zu Reederei United Baltic Co. in London verkauft und dort umbenannt zu D/S Baltriger.

Ende der 20. Jahre steht das Schiff in London unter Auflage. Ingenieur Thorsten reist im Auftrag der Reederei DSDS nach London und besichtigt das Schiff. Die DSDS braucht dringend ein Schiff und hat zuvor viele Angebote bei Werften im In- und Ausland eingeholt und dann erst vom Schiff in London erfahren. Der Kaufpreis liegt bei 11000 britischen Pfund. Das Resümee vom Ingenieur. Ein guter Kauf, sehr gut geeignet für die Küstenverbindung zwischen Stavanger und Oslo. Für weitere rund 200.000 norwegische Kronen zum Umbau hat die Werft ein fast neues Schiff und das für die Hälfte eines eigenen Neubaus.

1931 zur Reederei DSDS in Stavanger verkauft und umbenannt zu D/S Ryfylke. Das Schiff wird in der werfteigenen Werkstatt umgebaut.

Im November 1940 der erste Einsatz in der Hurtigrute. Die Reederei NFDS muss Kriegsverluste ausgleichen und leiht das Schiff von der DSDS.

Gleich auf der ersten Rundfahrt läuft das Schiff bei Ørland auf Grund. Die Reparatur erfolgt sofort.

Am 05. Februar 1941, auf der zweiten Rundfahrt innerhalb der Hurtigrute,  wird das Schiff außerhalb von Stadlandet von einem britischen U-Boot angehalten. Die Passagiere und Besatzung müssen in die Rettungsboote gehen. Danach wird das Schiff versenkt.
Zu diesem Ereignis gibt es aber eine weitere Erklärung. In der zweiten heißt es, das Schiff wird von dem U-Boot mit einem Torpedo beschossen und getroffen. Auch hier können sich alle Passagiere und Besatzungsmitglieder retten. Es ist aber sehr selten, das bei einem Torpedotreffer alle Menschen gerettet werden können. Somit liegt die Variante 1 sicher näher am Tatbestand.

   

Bilder

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